Angabe von Störgründen

Ihre Temperaturwerte können unter bestimmten Bedingungen gestört sein, also außergewöhnlich hoch oder niedrig sein. Dies kann zu Fehlauswertungen führen. Daher ist es wichtig, mögliche Störungen entsprechend zu kennzeichnen. Hierbei gilt die Regel: "Lieber einen Störgrund zuviel angeben, als einen zuwenig!" Sollten die Werte keine Ausreißer sein, können Sie die Störung später gegebenenfalls wieder deaktivieren.

Eine Störung ist ein erhöhter Temperaturwert, der die üblichen Schwankungen der Temperaturtieflage überschreitet und durch ein bestimmtes Ereignis erklärt werden kann. 

Ein typischer Störgrund ist ein verspätetes Messen am Wochenende, wenn Sie sehr lange im Bett geblieben sind, obwohl Sie bereits das morgens früh das erste mal aufgewacht sind, aber erst später gemessen haben. Erhöhte Messwerte dürfen also nur ignoriert werden, wenn sie durch einen bekannten Störfaktor erklärt werden können.

Weiterhin können Messungen verfälscht werden durch:

  • ungewohntes Schlafverhalten.
  • ungewohnten Alkoholgenuß.
  • Medikamente.
  • Stress, seelische Belastung.
  • Reisen, Klimawechsel.

Vermerken Sie solche Sonderfälle bei der Temperatur-Eingabe. Nachfolgend sehen Sie ein Beispiel, eines Zyklus, der nur durch die Markierung von Störungen ausgewertet werden konnte.

Ein Zyklus mit Störwerten, die nicht markiert wurden, kann mitunter nicht korrekt ausgewertet werden.
Dies ist der gleiche Zyklus. Durch die angegebenen Störgründe kann der Zyklus sicher ausgewertet werden.

 
 
 
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