Neue Berichte über Risiken der Antibabypille

Hamburg, 04. Januar 2013. Wie unter anderem der Spiegel berichtet, klagen in Frankreich 30 Frauen gegen diverse Hersteller der Pille. Die Betroffenen im Alter zwischen 17 und 48 Jahren, die gegen Bayer, Schering, Merck und Pfizer vor Gericht ziehen wollen, haben durchweg schwere gesundheitliche Schädigungen davongetragen. Verantwortlich dafür machen die Geschädigten die Einnahme von oralen Verhütungsmitteln - vor allem jene Arzneien, die seit Anfang der achtziger Jahre zunehmend die ersten Anti-Baby-Präparate ersetzten. Besonders erfolgreich waren sie auch, weil sie angeblich zusätzlich gegen Akne, fette Haut helfen sollten und das Problem der Gewichtszunahme reduzierten - gerade für junge Mädchen in der Pubertät ein Grund die Pille zu nehmen. Diese moderneren Pillen stehen jedoch schon seit längerem im Verdacht, ein höheres Risiko gefährlicher Nebenwirkungen zu haben. 

Zun den Hauptrisiken zählen die Gefahr eines Hirnschlags oder einer Thrombose. Frankreichs Gesundheitsbehörden warnten bereits 2002 vor diesen Gefahren; die Agentur für Sicherheit von Medikamenten sah in einem Bericht von 2011 bei Thrombosegefahr für Pillen der dritten und vierten Generation ein größeres Risiko: "Eine Verdoppelung der Fälle von zwei auf vier pro 10.000", lautete die Meinung der Agentur, die sich auf europaweite Studien stützte. Derlei Warnungen haben auch schon die Schweizer Medikamentenaufsicht sowie die US Behörde FDA herausgegeben wie wir schon 2009 berichteten.

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Weiterführende Links:

myona: Tödliche Gefahr durch hormonelle Verhütung?

myona: Swissmedic informiert über Vorsichtsmaßnahmen bei Antibabypille 

Spiegel Online: US Behörde setzt stärkere Warnhinweise für Antibabypille Yasmin durch

Spiegel Online: Anti-Baby Pille: Französinnen Klagen gegen Bayer und andere Hersteller 

 

 

 

 
 
 
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